Demnächst

02.07.

Zeugniskonferenz (ab 11.45 Uhr)

05.07.

Kulturabend (19.00 Uhr)

11.07.

Lehrerausflug (Unterrichtsende um 11.15 Uhr)

12.07.

Zeugnisse (Unterrichtsende um 10.40 Uhr)

15.07.-27.08

Sommerferien

28.08.19

1. Schultag

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Elterninformation der Stadt Bornheim

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Die Heinrich Böll Sekundarschule Bornheim setzt ein klares Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus

Es war im Vorfeld für alle Beteiligten eine große Herausforderung: In einer mit über 500 Personen voll besuchten Sporthalle sollte eine Atmosphäre erzeugt werden, die einer Gedenkfeier würdig sein sollte. Den Protagonisten auf der Bühne ist es gelungen, das Publikum gleichzeitig zu begeistern und zum Nachdenken anzuregen.

GeDENKfeier: Unter diesem Motto präsentierten SchülerInnen aller Jahrgänge ihre Beiträge im Rahmen des Gedenkens an die Reichspogromnacht am 9. November 1938. Hierbei ging es zum einen um Information, schließlich ist nur den Zehntklässern die Thematik aus dem Unterricht bekannt. Zum anderen war es den Künstlerinnen und Künstlern auf der Bühne ein Anliegen, ihre MitschülerInnen durch ihre Aufführungen dazu zu bewegen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.

Ob das Schicksal inhaftierter KZ-InsassInnen oder die Geschichte der Anne Frank, stets wurden historische Begebenheiten musikalisch untermalt, teils sogar in jiddischer Sprache.Auch der regionale Bezug wurde durch einen Bericht über die Bornheimer Synagoge sowie eine Reportage über die Bornheimer Stolpersteine in den Vordergrund gerückt. Nach dem Vortrag eines Gedichtes des evangelischen Pfarrers Martin Niemöller folgte der Appell an alle SchülerInnen, niemals wegzusehen, wenn Unrecht geschieht.

Die Geschichte eines kleinen Mädchens, welches die gefährliche Flucht aus einem Kriegsgebiet über das Mittelmeer überlebt hat, spannte den Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart, ein zentrales Anliegen unserer Gedenkfeier. Ob durch Gesang, literarische Vorträge oder Theaterbeiträge, in einer beeindruckenden Vielfalt gelang es den Künstlern auf der Bühne, den Geist einer Feier, die zum Nachdenken anregen und zugleich unterhalten wollte, auf das Publikum zu übertragen.

Ebenso beeindruckend wie die einzelnen Programmpunkte war das Verhalten der Gesamtheit aller SchülerInnen in der Halle. Von Anfang bis Ende nahm man eine Mischung aus Neugier und Aufmerksamkeit wahr, was den würdigen Rahmen dieser Veranstaltung unterstrich. Passend dazu fiel auch das Fazit eines Kollegen aus: „Das war die beste Schülerversammlung, die ich bisher an dieser Schule gesehen habe.“

Mehr Informationen zur Gedenkfeier gibt es hier.