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HBS-Schülergruppe auf großer Indienfahrt!
Hier gehts zum HBS-Indienblog zur Reise


Infos zum Klimabotschafter Aktionsprogramm (15. und 16.11.) in der Jugendakademie Walberberg gibt es hier.


NEU: Die Menukarte unseres Mensateams gibt es ab sofort HIER zum Download (oder auch nur zum Anschauen)

HBS-Intern







Demnächst

Hier geht es zum neuen Zeitraster ab Schuljahr 2018/2019


Für SchülerInnen der Klasse 4:
Beratungstermine und Voranmeldungen können nun über das Sekretariat vereinbart werden (02227 91490)
Anmeldezeitraum 25.02. bis 22.03.2019


10.12.

Schulkonferenz

19.12.

Weihnachtskonzert

20.12. | 12.30

Schulschluss

21.12. bis 04.01.2019

Weihnachtsferien

14.01.2019

Projekttag - Schülertheater

29.01.2019

Zeugniskonferenz

27.01. bis 01.02.2019

Skifreizeit

 

Gedenkstein zum 75. Jahrestag der Pogrome
Gedenkstein zum 75. Jahrestag der Pogrome

HBS-Schulgemeinschaft gedenkt der Novemberpogrome vor 80 Jahren

Die Heinrich Böll Sekundarschule veranstaltet anlässlich des 80sten Jahrestages der Novemberpogrome 1938 am Freitag, den 30.11.2018 in der HBS-Turnhalle für alle Mitglieder der Schulgemeinde und geladene Gäste eine Gedenkfeier, in der zum einen an die vom NS-Regime angeordnete und organisierte Zerstörung von über 1400 Synagogen in ganz Deutschland in der Nacht vom 9. auf den 10. November und der bald darauf beginnenden beispiellosen Vernichtungspolitik der Nazis gegen Juden erinnert werden soll. Zum anderen soll aus dieser mahnenden Erinnerung heraus der Blick auf den offenbar stärker werdenden Rassismus und Antisemitismus unserer Zeit gerichtet werden, um ein klares Zeichen gegen solcherart rückwärts gerichtete antidemokratische und teils offen menschenverachtende Strömungen und stattdessen ein ebenso klares Zeichen für Frieden, Toleranz und Menschlichkeit zu setzen.

Als besonderen Schwerpunkt werden wir dabei den Fokus auf Kinder und Frauen unter den Bedingungen von Ausgrenzung und Flucht setzen.

Hintergrund

Brennende Synagoge (Bild: Historisches Portal Essen)
Brennende Synagoge (Bild: Historisches Portal Essen)

Die sogenannten November-pogrome (auch Reichspogromnacht oder nach einer älteren Bezeichnung, die auf die zahllosen zerstörten Fensterscheiben anspielt, auch Reichskristallnacht genannt) ereigneten sich - angeordnet und organisiert vom NS-Regime nach einer Hetzrede des Propagandaministers Goebbels - vor 80 Jahren in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938. Nazihorden steckten in ganz Deutschland und den damals besetzten Gebieten über 1400 Synagogen in Brand und  verwüsteten sie teils vollständig. Diese barbarischen Ereignisse, in deren Verlauf Tausende Juden ihre Existenz, wenn nicht ihr Leben verloren und die zu weiteren größeren Deportationen in Konzentrationslager führten, stellten nach Meinung vieler Historiker eine Wende in der beispiellos antisemitischen Politik der Nazis von der Verfolgung der Juden hin zu deren Vernichtung dar.  

 

Die 1866 in der Königstraße errichtete Bornheimer Synagoge wurde erst am Abend des 10. November von auswärtigen SS-Männern in Brand gesetzt und zerstört.

Bornheimer Synagoge (historische Postkarte)
Bornheimer Synagoge (historische Postkarte)

 

Engagement
Lehrerinnen und Lehrer der Heinrich Böll Sekundarschule setzen sich in ihrer pädagogischen Arbeit gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schüler gegen jede Art von Rassismus ein und knüpfen dabei auch an das jahrelange Engagement der Franziskusschule Bornheim für Toleranz und Aufklärung an, das sich in zahlreichen Projekten zur Thematik realisierte.

Hierzu zählt seit 2008 unter anderem auch das Engagement unserer Schule im Rahmen der Gedenkfeiern der Stadt Bornheim zur Pogromnacht, in der neben Theaterperformances immer wieder Musik aus der Zeit des Holocaust im Mittelpunkt stand, die in eigenen Bearbeitungen, jedoch weitgehend in der Originalsprache (meist Jiddisch) dargeboten wurden.

Die Leiden des europäischen Judentums spiegelten sich in dessen Musik und Musikleben wider. Die Musik ermöglichte es den Juden, unter unmenschlichen Bedingungen ihre Menschlichkeit zum Ausdruck zu bringen, der Realität zu entkommen, ihr Verlangen nach Freiheit zu artikulieren, Trost und Hoffnung zu finden.

(Quelle: www.yadvashem.org)