von Ute Wirtz

Auch in diesem Jahr fand die Gedenkfeier der Stadt Bornheim zum Gedenken an die furchtbaren Ereignisse in der Pogromnacht des 9. November 1938 statt.

Selbstverständlich nahmen Schüler und Schülerinnen der HBS wieder mit einem Bühnenbeitrag an der Veranstaltung in der Thomas von Quentin Schule Walberberg teil.

Die Schüler und Schülerinnen des PP Kurses (Praktische Philosophie) der Stufe 6 hatten sich intensiv bis zu den Herbstferien vorbereitet, indem sie sich mit dem Geschehen des 9. November 1938 auseinandersetzten. Außerdem erfuhren sie, dass diese Pogrome den Übergang zur systematischen Verfolgung der Juden markieren, die später im Holocaust mündete.

Bei der Auseinandersetzung mit Tod und Trauer im Judentum entstand die Idee, Erinnerungssteine zu gestalten. Diese erinnern einerseits an die Ereignisse von 1938, andererseits sollen sie jedoch Hoffnung und Mahnung sein, damit „so etwas Schlimmes nie wieder passiert“. Gerade mit Bezug auf die antisemitischen Vorkommnisse in Deutschland in der letzten Zeit, wollten die SchülerInnen ein Zeichen setzen.

Gemeinsam und nach langer Diskussion wurden sieben Begriffe gefunden, die wichtig für unsere Gesellschaft sind, damit alle Religionen gemeinsam in Freundschaft und Frieden in Deutschland und auch in Bornheim leben können.

Die Erinnerungssteine wurden von den SchülerInnen präsentiert und im Sinne einer Installation auf der Bühne der Thomas von Quentin Schule präsentiert.