Demnächst

01.05.18

Feiertag

02.05.18

Selbstlerntag - kein Unterricht

08.05.18

ZAP Jg. 10 Deutsch

10.05.18

Feiertag

11.05.18
8.00 – 13.15 Uhr

Schülersprechtag - kein Unterricht

15.05.18

ZAP Jg. 10 Englisch

17.05.18

ZAP Jg. 10 Mathematik

21.05-25.05

Pfingstferien

28.05.-30.05.

Klassenfahrt Stufe 7

31.05.

Feiertag

03.06-09.06.

Kursfahrt WP 'Hauswirtschaft'

08.06.
16.00-19.00 Uhr

Open Space

22.06.
Beginn 19.00 Uhr

Kulturabend

27.06.

Projekttag

29.06.

Entlassung Stufe 10

02.07.-06.07.

Klassenfahrt 9.1

04.07.

Mädchenberufsbörse Rheinbach

09.07.

Zeugniskonferenz / Selbstlerntag

11.07.

Sport- und Spielefest

13.07.

Zeugnisse

16.07.-28.08

Sommerferien

Der Darstellen und Gestalten WP-Kurs der Stufe sieben besuchte am 02.12 das Marabu-Theater in Bonn. Die Schülerinnen und Schüler schauten das Stück „Griff der Unsichtbare“. Vorher wurde das gesamte Theatergelände begeistert unter die Lupe genommen. Inspiriert von dieser Exkursion wird das Thema „Superheld“ in der anschließenden Unterrichtsreihe behandelt.

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Der  WP-Kurs Darstellen und Gestalten der Stufe Sieben besuchte am 02.12 das Marabu-Theater in Bonn. Die Schülerinnen und Schüler schauten das Stück „Griff der Unsichtbare“. Vorher wurde das gesamte Theatergelände begeistert unter die Lupe genommen. Inspiriert von dieser Exkursion wird das Thema „Superheld“ in der anschließenden Unterrichtsreihe behandelt.

Zum Stück: „Tagsüber hat es Griff nicht leicht. Auf der Arbeit wird er von seinem Arbeitskollegen schikaniert und auch sonst scheint er ein recht langweiliges und einsames Leben zu führen. Nachts jedoch verwandelt sich Griff in einen Superhelden, der abenteuerhungrig durch die dunklen Straßen streift und seine Nachbarschaft- ob sie will oder nicht- beschützt.“ (www.theater-marabu.de)

Ausschnitte aus der Präsentation der Workshops

Die fünftägige Zusammenarbeit zweier Bornheimer Schulen und einem guten Dutzend Künstlern hätte intensiver nicht sein können. Unter der Schirmherrschaft u.a. von Bürgermeister Wolfgang Henseler und des Kabarettisten Bernd Stelter bearbeiteten fast 500 Schülerinnen und Schüler des Schulstandortes Bornheim Merten zusammen mit 13 Künstlern aus NRW in über zwanzig Workshops die großen Themen Migration und Heimat, so dass schließlich zum großen Finale am 20.11. die gesamte Schule zum Theater wurde.

Gerhard Fehn (li) und Bernd Stelter (re)

Was jedoch in einer frühen Planungsphase dieses vom Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geförderten Projektes wahrscheinlich niemand ahnen konnte: Die gesetzten Themen und deren künstlerische Aufarbeitung erhielten durch die Flüchtlingskrise und die Anschläge in Paris - das Projekt startete nur wenige Tage nach diesen unfassbaren Taten - ihre besondere, durchaus bedrückende Aktualität, die in die Workshops unmittelbar hineinwirkte.

In einer einzigartigen Kooperation zwischen der HBS-Bornheim und Künstlern der Region unter der Federführung von Regisseur und Schauspieler Gerhard Fehn und Katja Cimpean vom Jugendamt Stadt Bornheim entwickelten sich in intensiven, viertägigen Workshops, an dem alle Schülerinnen und Schüler des HBS und der Franziskusschule teilnahmen, kleine Meisterwerke mit aktuellem Bezug zur derzeitigen Flüchtlingsdebatte. Aus der Thematisierung von Heimat, Identität, Kultur und Bräuchen, Wünschen und Ängsten entstanden bühnenreife Theaterstücke, Musikproduktionen, Recherche-Ergebnisse, Plastiken und Kleinskulpturen. Wir werden hier in den nächsten Tagen die Ergebnisse in einer Fotogalerie präsentieren.

Heinrich Böll - eine Chronik

1917
Heinrich Böll wird am 21. Dezember als Sohn des Schreinermeisters Viktor Böll und seiner Frau Maria in Köln geboren.

1924 - 1928
Besuch der Volksschule in Köln. 1928 Besuch des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums in Köln.

Heinrichs Mutter kommentiert die Wahl Hitlers zum Reichskanzler 1933 mit den Worten: "Das bedeutet Krieg!" 1936 beginnt Böll  zu schreiben.

1937 - 1939
Böll macht Abitur und beginnt danach eine Buchhändlerlehre in Bonn. Im Sommer 1939 geht er an die Universität Köln, im Herbst wird er zur deutschen Wehrmacht einberufen.

1939 - 1945
Teilnahme am Zweiten Er heiratet 1942 seine Freundin Annemarie Cech.

1944
Tod der Mutter durch einen Herzinfarkt nach einem Fliegerangriff. Den ganzen Krieg über versucht Böll, der kein Offizier werden will, dem Dienst zu entkommen. Viermal wird er verwundet.

1945
Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Rückkehr nach Köln.

1946 - 1952

Böll schreibt Romane und zahlreiche Kurzgeschichten. Alle Arbeiten haben die Nazi-Zeit, die Zeit des Krieges oder die Gegenwart zum Gegenstand.

1960
Tod des Vaters in Köln.

1967
Böll erhält den Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Dichtung und Sprache. Böll erkrankt über Monate schwer.

1969
Teilnahme an der Gründungsversammlung des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS).

1971
Böll wird zum Präsidenten des internationalen PEN gewählt.

1972

Heinrich Böll wird am 10. September in Stockholm der Nobelpreis für Literatur verliehen.

1974
Der russische Schriftsteller Alexander Solschenizyn findet in Bölls Haus Zuflucht. Böll erhält die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Liga für Menschenrechte.

1976
Austritt aus der katholischen Kirche.

1979
Böll lehnt die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes durch Bundespräsident Scheel ab. Gefäßerkrankung im rechten Bein, Operation.

1981
Am 10. Oktober redet Böll auf der großen Friedensdemonstration vor ca. 300.000 Menschen in Bonn.

1982
verleiht der Rat der Stadt Köln Heinrich Böll im November das Ehrenbürgerrecht. Das Land Nordrhein-Westfalen verleiht ihm den Professorentitel.

1983
Böll setzt sich bei den Wahlen für "Die Grünen" ein.

1985
Anfang Juli muss Böll erneut ins Krankenhaus und wird operiert. Am 15. Juli wird er entlassen, um sich auf eine weitere Operation vorzubereiten. Er stirbt am Morgen des 16. Juli in seinem Haus in dem kleinen Eifelort Langenbroich.

Heinrich Böll wird am 19. Juli unter großer Anteilnahme der Bevölkerung - unter ihnen Bundespräsident Richard von Weizsäcker - in Bornheim-Merten beigesetzt.

Nach Bölls Tod geben sich viele Schulen in der Bundesrepublik seinen Namen. So auch am 10.07. 2012 die Sekundarschule Bornheim.

 

 

Die wichtigsten Werke:

1950
Kurzgeschichten: »Wanderer, kommst Du nach Spa«

1951

Roman »Wo warst du, Adam?«

 

1954

Roman »Haus ohne Hüter«

 

1957
Erzählung »Irisches Tagebuch«

1963
Roman »Ansichten eines Clowns«

1966
Erzählung »Ende einer Dienstfahrt«

1971

Roman »Gruppenbild mit Dame«

 

1975

Erzählung »Die verlorene Ehre der Katharina Blum«

 

1979

Roman »Fürsorgliche Belagerung«